Erasmus+-Reise nach Čáslav – Eine unvergessliche Woche in Tschechien
Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatten wir die Möglichkeit, für fünf Tage nach Tschechien zu reisen. Der Austausch fand gemeinsam mit dem Gymnasium in Čáslav statt und sowohl die Reise und die Unterkunft als auch die Verpflegung wurden durch Erasmus+ finanziert. Dafür sind wir sehr dankbar, denn wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln und Menschen aus einem anderen europäischen Land kennenlernen.
Am ersten Tag begann unsere Reise nach Čáslav. Nach der Ankunft suchten wir zunächst unser Hotel auf. Das Hotel war sehr schön, groß und sauber, weshalb sich alle direkt wohlgefühlt haben. Den ersten Abend verbrachten wir entspannt gemeinsam beim Abendessen und konnten uns nach der langen Fahrt erholen.
Am zweiten Tag gingen wir morgens in die Schule. Dort starteten wir mit lustigen Spielen, um das Eis zwischen den deutschen und tschechischen Schülerinnen und Schülern zu brechen. Danach hielten wir in Gruppen Präsentationen über verschiedene europäische Institutionen sowie über die Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union. Anschließend besuchten wir die Knochenkirche Beinhaus von Sedletz in Kutná Hora, welche sehr interessant und zugleich außergewöhnlich war. Später gingen wir noch Kart fahren, was für viele eines der Highlights der Reise war.
Am dritten Tag arbeiteten wir intensiv an unserem Planspiel. Dabei beschäftigten wir uns damit, wie innerhalb der Europäischen Union neue Gesetze beschlossen werden. Unser Thema war die mögliche Einführung einer europäischen Armee. Jeder übernahm dabei eine bestimmte Rolle und vertrat unterschiedliche politische Positionen. So konnten wir besser verstehen, wie schwierig politische Entscheidungen auf europäischer Ebene sein können. Danach gingen wir gemeinsam wandern und besuchten die Schlossruine Burg Lichnice.
Am vierten Tag beendeten wir unser Planspiel und verabschiedeten uns von den tschechischen Schülerinnen und Schülern. Obwohl wir nur wenige Tage zusammen verbracht hatten, verstanden wir uns sehr gut. Besonders die Offenheit und Freundlichkeit der tschechischen Schülerinnen und Schüler machten den Austausch zu einer tollen Erfahrung. Anschließend gingen wir gemeinsam zu Mittag essen und fuhren danach in die Hauptstadt Prag. Dort erkundeten wir die Stadt, machten Bilder auf der Karlsbrücke und probierten leckeren Baumstriezel.
Am Freitag traten wir schließlich leider schon die Heimreise an. Insgesamt hat allen die Reise sehr gut gefallen. Besonders schön war es, mit anderen europäischen Schülerinnen und Schülern zu diskutieren, neue Freundschaften zu schließen und andere Kulturen kennenzulernen. Dank Erasmus+ wurde uns diese besondere Erfahrung ermöglicht, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.
Marisa: „Durch den tschechisch-deutschen Schüleraustausch mit Erasmus+ wurde erneut gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt im europäischen Raum ist und dass es sehr wichtig ist, transparent mit politischen Prozessen umzugehen um deren Komplexität zu begreifen.“
Marlon: „Das Essen war sehr lecker, vor allem das Steak!“
Der Lesewettbewerb 2025 und ich
Als ich das erste Mal vom Vorlese-Wettbewerb hörte, wollte ich auf jeden Fall mitmachen. Dann fand der Klassenentscheid statt, dort las ich „Gregs Tagebuch 1 – Von Idioten umzingelt“ vor. Ich war am darauffolgenden Tag krank, deshalb verpasste ich ca. 80% der LeserInnen aus meiner Klasse. Trotzdem sagte mein Deutschlehrer mir dann, dass ich gewonnen habe und ich konnte mein Glück kaum glauben. Ich entschied mich für den Schulentscheid für das Buch „Gregs Tagebuch 19- So ein Schlamassel“, aus dem ich vorlas.
Natürlich nahm ich an dem Schulentscheid teil, mit dem Ziel zu gewinnen. Als dann als ich als Sieger bekanntgegeben wurde, habe ich vor Freude fast geweint. Für den Kreisentscheid, der ca. 1,5 Monate später war, las ich „Haus der Treppen“. Die Jury sagte, dass ich gewonnen habe und es war mit der schönste Moment meines Lebens. Bei dem Regionalentscheid las ich „Die Schule der Meisterdiebe – die geheimnisvolle Insel“. Ich wurde zwar nur Dritter, aber trotzdem war ich sehr stolz auf mich, dass ich es soweit gebracht habe!
Von Jakob Rheinländer 7d
